Ergebnis: 0:9 (0:2 / 0:2 / 0:5)
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Im Meisterschaftsspiel der ersten Division der EHHL setzten sich die Eisbären Wesel am Ende deutlich mit 9:0 gegen die Duisburg Dolphins durch.
Trotz des klaren Ergebnisses taten sich die Gäste über weite Strecken der Partie überraschend schwer – insbesondere im ersten Drittel.
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Die Eisbären starteten mühevoll in die Begegnung und fanden nur selten zu ihrem gewohnten Offensivspiel.
Immer wieder bissen sich die Weseler Angreifer an der gut gestaffelten Defensive der Dolphins die Zähne aus.
Duisburg trat mit einem stark dezimierten Kader von lediglich acht Feldspielern und einem Torwart an, zeigte jedoch große Moral und agierte im eigenen Drittel diszipliniert und konsequent gegen die Sturmläufe der Gäste.
Wesel kam im ersten Abschnitt nur zu wenigen zwingenden Torchancen.
Erst kurz vor der ersten Pause gelang der Doppelschlag:
Bennie Hüsken nutzte zwei Möglichkeiten eiskalt aus und stellte mit seinen Treffern auf 2:0.
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Auch im zweiten Drittel änderte sich das Spielgeschehen zunächst kaum.
Die Eisbären waren weiterhin bemüht, erspielten sich zahlreiche gute Torchancen, scheiterten jedoch ein ums andere Mal am gut aufgelegten Torwart der Dolphins.
Duisburg verteidigte mit großem Einsatz, musste aber kurz vor der zweiten Pause weitere Gegentreffer hinnehmen.
Kai Schlombs erhöhte knapp 5 Minuten vor der Pause auf 0:3, ehe Bennie Hüsken mit seinem dritten Treffer des Abends den Spielstand auf 4:0 aus Sicht der Gäste schraubte.
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Das letzte Drittel begann dann mit einem echten Paukenschlag.
Zwei schnelle Tore durch Stefan Peisker und Dominick Spazier in der ersten Minute des Schlussdrittels sorgten früh für klare Verhältnisse und nahmen dem Spiel die letzte Spannung.
Beim Stand von 6:0 war der Bann endgültig gebrochen.
In der Folge ließ Wesel nichts mehr anbrennen und baute das Ergebnis weiter aus.
Drei weitere Treffer durch Dominick Spazier, Oliver Vollbrecht sowie Joey Menzel besiegelten schließlich den 9:0-Endstand.
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Fazit:
Trotz des deutlichen Resultats präsentierten sich die Eisbären Wesel über weite Strecken nicht souverän.
Vor allem in den ersten beiden Dritteln tat man sich gegen die kämpferisch starken, aber personell stark geschwächten Dolphins schwer.
Möglicherweise unterschätzten die Gäste ihren Gegner und liefen ihrer eigenen Form lange hinterher.
Am Ende setzte sich die individuelle Qualität jedoch klar durch.
