Am Sonntag, den 22.03.2026, trafen in der Eissporthalle Dinslaken die Eisbären Wesel und der Phönix Duisburg im Finale um die EHHL-Meisterschaft aufeinander.
Beide Teams gingen in Bestbesetzung ins Spiel und boten den über 200 Zuschauern ein hochklassiges und spannendes Endspiel.
Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, in der beide Mannschaften offensiv agierten und die Torhüter früh gefordert wurden.
In der 6. Minute musste Nick Glojnaric wegen Beinstellens auf die Strafbank.
Duisburg nutzte die Chance eiskalt und ging nach rund 45 Sekunden Überzahl mit 1:0 in Führung.
Die Eisbären reagierten prompt: Benny Hüsken setzte sich stark über die rechte Seite durch und traf mit einem präzisen Schuss ins kurze Eck zum 1:1.
In der Folge blieb Wesel engagiert und griffig, doch Duisburg zeigte sich effizient.
Innerhalb weniger Minuten erhöhte der Vorrundenprimus auf 3:1 – zugleich der Pausenstand nach dem ersten Drittel.
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Das zweite Drittel bot Eishockey auf hohem Niveau.
Beide Teams lieferten sich intensive Zweikämpfe und erspielten sich zahlreiche Chancen.
In der 36. Minute verkürzte erneut Benny Hüsken mit einem Schlagschuss von der blauen Linie in Überzahl auf 2:3.
Nur eineinhalb Minuten später gelang Robert Thiel aus spitzem Winkel der viel umjubelte Ausgleich zum 3:3.
Doch kurz vor der Pause schlug Duisburg erneut zu und ging 34 Sekunden vor Drittelende mit 4:3 in Führung – ein bitterer Rückschlag für die bis dahin spielbestimmenden Eisbären.
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Im Schlussdrittel drängte Wesel auf den Ausgleich und erspielte sich gute Möglichkeiten.
Dennoch fiel überraschend das 5:3 für Duisburg.
Die Eisbären gaben sich jedoch nicht auf: Sechs Minuten vor dem Ende verkürzte Dominick Spazier per Nachschuss auf 4:5.
Jetzt keimte noch mal Hoffnung auf und die Mannschaft vom Niederrhein glaubte noch an das schier Unmögliche.
In der Schlussphase warf Wesel alles nach vorne, doch Duisburg rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.
Damit sicherte sich der Gastgeber erstmals den EHHL-Titel.
Die Eisbären Wesel gratulieren zur verdienten Meisterschaft.
Über die gesamte Saison hinweg war der Phönix die konstanteste Mannschaft.
Beide Teams wurden von den Rängen für ihre starke Leistung mit Standing Ovations belohnt.
Danke für EUREN Support, ihr wart spitze!!!
