MATCHES EHC Eisbären Wesel

Pflichtaufgabe erfüllt – Sieg über die Warriors

Wesel – Warriors Essen 13:5 (6:1 / 2:3 / 5:1)

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Am vergangenen Samstag kam es zum Duell zwischen den Eisbären Wesel und den Campus Warriors Essen.

Die Hausherren hatten sich vor der Partie viel vorgenommen: Von Beginn an wollte man Tempo machen, früh stören und den Gegner konsequent unter Druck setzen – und genau das setzten die Weseler im ersten Drittel eindrucksvoll um.

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Mit hohem Tempo, sehenswertem Kombinationsspiel und viel Spielwitz rollte Angriff um Angriff auf das Essener Tor.

Bereits nach fünf Minuten eröffnete Benni Hüsken den Torreigen und brachte seine Farben früh in Führung.

Wesel kombinierte sich immer wieder durch die gegnerischen Abwehrreihen, zeigte große Spielfreude und nutzte die sich bietenden Räume konsequent.

Die Campus Warriors fanden kaum Zugriff auf das Spiel, während die Eisbären nahezu im Minutentakt zu gefährlichen Abschlüssen kamen.

Folgerichtig ging es mit einer deutlichen 6:1-Führung in die erste Drittelpause.

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Im zweiten Abschnitt war die Mannschaft aus Wesel kaum wieder zu erkennen.

Die bis dahin so temporeiche und präzise Spielanlage wirkte plötzlich pomadig und fahrig.

Statt klarer Kombinationen verzettelte man sich zunehmend in Einzelaktionen und verlor in der Offensive die Struktur.

Essen hielt nun deutlich druckvoller dagegen, erspielte sich eigene Torchancen und nutzte defensive Unachtsamkeiten der Gastgeber.

Innerhalb von drei Minuten verkürzten die Warriors auf 6:4.

So hatte sich Wesel das mit Sicherheit nicht vorgestellt.

Nach einer kurzen Verschnaufpause und einer heftigen Ansprache an der Bande konnte sich das Team wieder fangen und mit zwei schnellen Toren wieder für klare Verhältnisse sorgen.

Mit einem 8:4 aus Weseler Sicht ging es in die zweite Pause.

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In der zweiten Pause wurden Fehler des zweiten Drittels klar angesprochen.

Schnell wurde deutlich, dass Spiele nur über mannschaftliche Geschlossenheit entschieden werden und Eigensinnigkeit auf dem Eis keinen Platz hat.

Diese Erkenntnis zeigte Wirkung.

Das Schlussdrittel knüpfte wieder an die starke Anfangsphase an.

Wesel besann sich auf seine taktischen Vorgaben, spielte diszipliniert und strukturierter.

Beide Teams schenkten sich nichts und kämpften um jeden Zentimeter Eis.

In einem insgesamt fair geführten Spiel kam es dennoch zu einigen hitzigen Szenen, die von den souverän agierenden Unparteiischen jedoch umgehend unterbunden wurden.

Viele Unterbrechungen, kleinere Reibereien und mehrere Strafzeiten prägten den letzten Abschnitt.

Sportlich jedoch hatte Wesel das Geschehen wieder klar im Griff.

Mit konsequent ausgespielten Angriffen erzielten die Eisbären fünf weitere Treffer.

Ein spätes Tor der Warriors kurz vor Schluss änderte nichts mehr am deutlichen Endstand: 13:5 für die Heimmannschaft.

Über weite Strecken geht dieses Ergebnis auch in der Höhe in Ordnung.

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Als nächstes wartet mit dem Phönix aus Duisburg der Tabellenzweite – ein echter Härtetest.

Sollten die Defensivprobleme aus dem zweiten Drittel nicht zügig abgestellt werden, wird Duisburg diese Schwächen konsequent bestrafen.

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Tore / Vorlagen Wesel:

Hüsken (4/0), Vollbrecht (2/1), D. Schott (2/3), Spazier (1/0), S.Peisker (3/2), Glojnaric (1/1), Herder (0/2) Schlombs (0/1), Baldys (0/3), Enseleit (0/2)

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