Eisbären Wesel – Phönix Duisburg: 3:5 (0:0/2:3/1:2)
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Am gestrigen Abend (14.03.26) kam es zum Aufeinandertreffen der beiden führenden Mannschaften der EHHL.
Die Eisbären Wesel empfingen den Phoenix aus Duisburg in der Eissporthalle Dinslaken.
Den Zuschauern wurde Hobby-Eishockey auf absolutem Top-Niveau geboten.
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Von der ersten Minute an entwickelte sich ein intensives Spiel mit hohem Tempo.
Beide Teams suchten konsequent den Weg nach vorne, sodass die Torhüter kaum Zeit zum Durchatmen hatten.
Zu Beginn hatten die Weseler die Oberhand.
Immer wieder rollten die Angriffe auf das Duisburger Tor, doch der stark aufgelegte Schlussmann der Gastgeber hielt sein Team im Spiel.
Trotz deutlicher Überlegenheit gelang den Eisbären kein Führungstreffer.
Duisburg verteidigte diszipliniert und setzte immer wieder gefährliche Konter.
So ging es mit einem 0:0 in die erste Drittelpause.
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Auch im zweiten Drittel zeigte sich ein ähnliches Bild.
Wesel bestimmte zunächst das Spielgeschehen, während Duisburg mit schnellen Gegenstößen gefährlich blieb.
Trotz mehrerer Überzahlsituationen konnten die Eisbären ihre Chancen nicht nutzen.
Mehrmals wurde in aussichtsreicher Position das Tor verfehlt.
Dann kam es, wie es im Sport oft kommt: Mit einem sehenswerten Angriff ging Duisburg plötzlich 1:0 in Führung.
Nur eine Minute später folgte der nächste Nackenschlag – Duisburg erhöhte nach einem blitzsauberen Konter auf 2:0.
Kaum hatte Wesel diesen Treffer verdaut, fiel nur eine weitere Zeigerumdrehung später sogar das 3:0.
Ein harter Moment für die Eisbären, doch das Team zeigte große Moral.
Innerhalb von zwei Minuten kämpften sich die Weseler auf 2:3 heran.
Nach Bullygewinn im gegnerischen Drittel ließ David Cornelis auf Zuspiel von Lukas Baldys dem gegnerischen Torwart keine Chance und netzte ein.
Unmittelbar nach dem Anschlusstreffer vollendete Joey Menzel nach schöner Vorarbeit von Bennie Hüsken und Dominick Spazier und ließ die Bären wieder hoffen.
Das Team steckte nicht auf und spielte weiter mutig nach vorne.
Leider ließ die Chancenverwertung weiterhin zu wünschen übrig.
Mit diesem 2:3-Zwischenstand ging es schließlich in die zweite Drittelpause.
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Im Schlussabschnitt galt es nun, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren.
Aus einer stabilen Defensive heraus wollten die Eisbären weiter Druck nach vorne entwickeln – und das gelang in den ersten zehn Minuten auch sehr gut.
Die Zuschauer auf den Rängen sahen weiterhin ein hochklassiges Hobby-Eishockeyspiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten.
Doch eine kleine Unachtsamkeit in der Weseler Defensive nutzte Duisburg eiskalt aus und erhöhte auf 5:2. Wesel gab sich jedoch nicht geschlagen, machte weiterhin Druck auf das Duisburger Tor und verkürzte noch einmal auf 3:5.
Der Torschütze war abermals Joey Menzel.
In der Schlussphase warfen die Eisbären alles nach vorne und versuchten, das Spiel noch zu drehen.
Am Ende fehlte jedoch das sprichwörtliche Quäntchen Glück, um die Partie noch zugunsten der Weseler zu wenden.
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Fazit:
Wesel zeigte trotz einiger Ausfälle ein sehr starkes Spiel und war keineswegs unterlegen.
Mit einer besseren Chancenverwertung wäre an diesem Abend durchaus ein Sieg möglich gewesen.
Drei unachtsame Minuten im zweiten Spielabschnitt entschieden die Partie leider zugunsten des Phönix.
Nun richtet sich der Blick nach vorne: Am kommenden Sonntag steht das Finale um die EHHL-Meisterschaft an.
Dort wollen die Eisbären wieder an die starke Form der letzten Spiele anknüpfen, um sich doch noch den 7. Meistertitel zu sichern.
Für die Zuschauer war es in jedem Fall ein packendes Spiel, das am Ende mit viel Applaus honoriert wurde.
Wir gratulieren Duisburg zum Gewinn der Vorrundenmeisterschaft und danken dem Phönix für das faire Spiel.
Den Schiedsrichtern gilt ebenso der Dank für die souveräne Leitung des Spiels.
